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Rezension: Kunst kann man nicht kaufen!- Cornelius Rinne- Magenta Verlag

Das vorliegende kunsttheoretische Buch mit dem Titel "Kunst kann man nicht kaufen!" hat der umtriebige Künstler Cornelius Rinne verfasst. Der diplomierte Grafik-Designer war u.a. im Atelier von Joseph Beuys tätig und gründete 1984 sein eigenes Atelier für Design und Illustration in Krefeld. Ab 2005 verlagerte er seine Tätigkeit verstärkt in den Bereich der bildenden Kunst und intensivierte ab 2008 seine Ausstellungstätigkeit- sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Seit 2012 befasst er sich zudem kuratorisch. Dies geschah zunächst für den Pegasus, dem freimaurerischen Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation und mittlerweile auch für andere Einrichtungen. Seit 2015 ist er Vorsitzender von Pegasus

Das Vorwort zu diesem erfreulich übersichtlich gegliederten Werk hat der freie Autor Jörg Hesse verfasst. Im Prolog dann nähert Cornelius Rinne sich bereits seinem ethischen Anliegen, nämlich zu erläutern, weshalb man Kunst nicht kaufen kann. 

Die einzelnen Kapitel seines höchst eloquenten Buches beginnen jeweils mit einer Sentenz zum Thema Kunst unterschiedlicher namhafter Verfasser. Insgesamt warten 14 Kapitel darauf, gelesen und verstanden zu werden. Der Autor beginnt mit einem historischen Rückblick, berichtet von den sieben praktischen Künsten im Mittelalter, die dem Broterwerb dienten und in diesem Zusammenhang auch von den Bauhütten und den Gepflogenheiten dort. Zudem erwähnt er die ersten bildenden Künstler, die namentlich berühmt wurden. Hier werde speziell bei Leonardo deutlich, dass künstlerische Arbeit nicht primär handwerklich, sondern gedanklich begründet war. 

Weiter macht Cornelius Rinne dann begreifbar, dass die Entwicklung zur freien Kunst dadurch verstärkt wurde, dass sich bildende Künstler immer intensiver weg von der Auftragskunst, "hin zu eigenveranwortlichem Handeln und Denken" entwickelten. Nun musste, so Rinne,  der Künstler die Individualität seiner Person in seine Arbeit widerspiegeln. Dies geschah erstmals im Impressionismus, der der Beginn zur modernen bildenden Kunst war. 

Von da an wurde der Rezipient einem fertigen Bildwerk ausgesetzt und dies sollte in ihm etwas bewegen. Leider wurde und wird das nicht von allen verstanden, denn ansonsten würden Kunstmessen nicht zu Innenausstattungsmessen verkommen.

Der Autor stellt in der Folge viele Fragen, reflektiert vielschichtig die Kunst und lässt die Leser am Reflektionsprozess teilhaben. Dabei fordert er aufklärerisch zum Selbstdenken auf.  Wie er schreibt, geht es ihm hauptsächlich darum, zu vermitteln, dass das, was Künstler herstellen,  nicht Kunst sei, sondern Artefakte bzw. Kunstdokumente seien. 

Man erfährt wie Kunst entsteht und wie sie gemacht wird, liest Wissenswertes über den Rezipienten, der für die Qualität von künstlerischen Prozessen nicht ausschlaggebend sei, dennoch aber mit das Wichtigste im Umgang mit Kunstdokumenten verkörpere. Sobald ein Rezipient versuche, in den Schaffensprozess einzugreifen, entwerte er das entstehende Dokument. Das dies moralisch verwerflich ist, steht außer Frage.

Man liest von den unterschiedlichen Gruppen von Rezipienten im Bereich der bildenden Kunst. Hier nimmt der Autor auch die Besucher von Vernissagen ins Visier, die nicht selten ein Dokument erwerben, um  alleinig ihre Wohnung damit zu schmücken, nicht aber der Bildung ihres Ichs wegen. Damit bleiben die Verkäufe allerdings Eintagsfliegen.

Kunstspekulation ist ein weiteres Thema, die Cornelius Rinne mehr als skeptisch betrachtet und resümiert: "Wenn wir die (bildende) Kunst retten wollen, sollten wir uns massiv gegen "art-brokerage“ und Kunstspekulation wehren.“ 

"Wozu braucht man Kunst?"  ist eine Frage, die der Autor natürlich  intensiv überdenkt. Hier lässt er den Leser schlussendlich wissen, dass Kunst eine Hilfestellung für unsere geistige und emotionale Entwicklung darstelle, sie also benötigt werde, damit wir und die Gesellschaft sich kontinuierlich weiterentwickeln.  Damit  wird deutlich, dass Kunst - entgegen herkömmlicher Meinung - nicht elitär ist.

Dies und anderes mehr ist Grund genug das Buch zu lesen und zum Schluss Cornelius Rinnes "10 Thesen zur Kunst"  näher zu überdenken. Über diese Thesen mit ihm zu sprechen, macht mich schon jetzt neugierig. 

"Kunst kann man nicht kaufen!" ist ein wichtiges Buch. Deshalb empfehle ich allen Kunstinteressierten und jenen, die es noch werden wollen, es ausgiebig zu studieren und mit Freunden darüber zu diskutieren. 

Maximal empfehlenswert .

Helga König 

Im Fachhandel erhältlich 

Rezensionen: Die Kunst zu lesen-Prestel

Das vorliegende Buch über Bücher und Leser stellt eine Auswahl von Kunstwerken vor, deren Abfolge und Anordnung die humanen Gemeinsamkeiten verschiedener Epochen und Kulturen aufgreift und unterstreicht. Obschon einige der Gemälde Hunderte von Jahren alt sind, geben sie Situationen wieder, die uns allen vertraut sind. 

Bücher fungieren auf Kunstwerken, wie man erfährt, oftmals als Symbole, die Geist, Reichtum und Frömmigkeit der Dargestellten oder Stifter ausdrücken. Darüber hinaus sieht der Betrachter Momente der Erhabenheit und der Langeweile, des Vergnügens, der Enttäuschung, des Leichtsinns und der Hingabe. 

Reflektiert werden im Vorfeld der Bilderschau die Themen des Buches: der Heilige und Schreiber, der Literaturunterricht, der Mustergelehrte, der abwesende Leser, Leserinnen, Bauern mit Büchern und Bücherverbrennungen. 

Die gezeigten Bilder werden teilweise näher beschrieben und bei allen erfährt man den Titel, den Künstlername, den Entstehungszeitpunkt, die Technik, die Originalgröße und den Ort, wo es hängt. 

Das erste Werk im Buch ist die "Frau mit Wachstafeln und Griffeln aus Pompeji", ein Fresco auf Gips. Der Künstler ist unbekannt. Über das Objekt erfährt Wissenswertes, auch dass man lange glaubte, die griechische Dichterin Sappho sei auf dem Fresco abgebildet und  dass die Wachstafeln in Wahrheit ein Buch darstellten. Zitate über Bücher lockern die Bilderschau auf, die übrigens nicht chronologisch geordnet ist. 

Besonders gut gefallen hat mir der Satz: "Lesen ist für den Geist, was Bewegung für den Körper ist." (Sir Richard Steele, 1672-1729). 

Die Grabplastik Eleonores von Aquitanien habe ich bereits im Original gesehen. Die Königin der Troubadoure wird dort als lesende Frau dargestellt. Dass sie so gezeigt wird, verweist auf die umfassende Bildung in einer Zeit, in der nur wenige Frauen tatsächlich Bildung besaßen. 

Nicht nur lesende Menschen, sondern auch Bilder von Bücherregalen, so etwa mit Notenbüchern werden gezeigt. Zu sehen auch ist "Der standhafte Philosoph" von Gerrit van Honthorst. Hier weist ein an seinem Schreibtisch arbeitender Gelehrter die Avancen seiner halbnackten Frau zurück. Ob das Motiv eine Verspottung eines Gelehrten verkörpert, der in seinem akademischen Forschungsdrang gefangen ist, bleibt ein ungelöstes Rätsel. 

Irgendwann dann entdeckt man ein aufgeschlagenes Buch, in dem eine Brille gewissermaßen als Lesezeichen fungiert. Im Hintergrund liegen noch einige andere Bücher. Claude (Claudine) Raguet Hirst nennt das Gemälde "Einige interessante Bände". Schade, dass man nicht entziffern kann, welche Bände es sind! Vielleicht Romane aus dem 19. Jahrhundert. Die Art des Brillengestells deutet darauf hin. 

Dann gibt es auch eine ganze Reihe ermüdeter Leser und Leser, die Gesangsbücher studieren, um ein Lied anzustimmen. Eine Mutter, gemalt von Fransz de Grebber, die ihr Kind stillt und während dieses Vorgangs liest, beeindruckt den Betrachter, weil hier 1622 bereits ein Frauenbild gezeichnet wurde, was es eigentlich damals nur selten gab. 

Auch Edward Hoppers "Abteil C. Wagen 293 " ist in der Bilderschau dabei,  ein Gemälde, dass Leseruhe und Bewegung einfängt und so Spannung erzeugt. Dieses Bild ist sogar auf dem Cover zu sehen.

Die großen Romanleserinnen sind eindeutig Frauen und eine nackte Lesende sicherlich nicht die primäre Obsession von Männern, obschon es solcher Bilder auch gibt, so etwa Patricks Caulfields "Weiblicher Akt mit Büchern". "Spitzwegs Bücherwurm" wurde nicht vergessen und auch Albrecht Dürers Kupferstich "Erasmus von Rotterdam" nicht. 

Dieser Philosoph sagte übrigens einst: "Wenn ich ein wenig Geld habe, kaufe ich Bücher. Wenn mir dann noch etwas bleibt, kaufe ich Essen und Kleidung.“  Auch das kann man im Buch nachlesen und erkennt wie sehr narzisstischen Philosophen im Hier und Heute sich von Erasmus unterscheiden. 

Dann gibt es da ein Bild (Foto) von Clegg & Guttmann mit dem Titel "Die jüdische Methaphysik des Todes".  Es zeigt Büchervitiren-Installationen auf dem jüdischen Friedhof in Krems, Österreich. Clegg & Guttmann installierten die Bücherschränke als Mahnmal und zugleich als Bibliothek für die Einwohner der Stadt.

Jorge Luis Borges sagte einst "Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt." "Die Kunst zu lesen" gehört zu den wundervollen Büchern, die in diesem Paradies Platz finden sollten. 

Sehr empfehlenswert. 

Helga König

Überall im Fachhandel erhältlich

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Die Kunst zu lesen

Rezension- Das vollständige Werk Bruegel-TASCHEN

Peter Bruegel d. Ä. (1526/30-1569) gilt als der bedeutendste Maler Niederlands im 16. Jahrhundert. Bis heute kann sich eine Lebensbeschreibung dieses Künstlers nur auf wenige Urkunden und zeitgenössische Quellen stützen. Während die frühere Forschung den volkstümlichen Charakter seiner Malerei und Grafik hervorhob, stellen aktuelle Untersuchungen den humanistischen Gehalt seines Schaffens in den Vordergrund. 

Der reich bebilderte Prachtband enthält neun spannend zu lesende Kapitel, in denen zur Veranschaulichung immer wieder Bruegels Kunstwerke visualisiert werden. Ziel ist dabei, dem Erzähler Bruegel näher zu kommen und nach einem roten Faden zu suchen, der seine Werke verbindet. 

Zunächst wird das Leben des Künstlers fokussiert. Hier auch erfährt man, dass seine Bilder einen aufklärerischen Impuls haben, weil er nicht nur nach den Möglichkeiten, sondern auch nach den Grenzen der Erkenntnis fragt. 

Recherchiert wird, welche übergeordnete Darstellungsabsicht Bruegel über die reine Aufzählung von Spielen und die Bestimmung des Spiels hinaus er bei seinem Gemälde "Kinderspiele" verfolgte und es wird auch auf sein Werk "Der Kampf um das Fasten" näher eingegangen, das letztlich den Streit der Konfessionen in der damaligen Zeit widerspiegelt. 

Sein Gemälde "Der Turmbau zu Babel" und weitere Bilder mit religiösen Motiven werden ausführlich erörtert. Angesprochen wird, dass es eine Gruppe von Kunstwerken gibt, in denen sich Bruegel in Thema und Gestaltung bewusst auf mittelalterliche Vorbilder bezieht und damit dem Diktat der Vorbildlichkeit italienischer Kunst widerspricht. Dies wird am seinem Stich "Die klugen und die törichten Jungfrauen"gezeigt. 

Töten und Sterben sind das Thema seines Gemäldes "Der Triumph des Todes" hier sind furchterregende Motive ganz ähnlich wie auf dem Gemälde "Der Engelsturz" zu sehen und rütteln auf. 

Im Kapitel VI. geht es ums Feste feiern und in diesem Zusammenhang um Bauerndarstellungen. Landschaften und Jahreszeiten werden vorgestellt und auch Winterbilder. Dabei werden textlich all die gezeigten Bilder, so auch in der Folge aus dem Spätwerk, analytisch ausgelotet. 

Pieter Bruegel Werke zeigen- und das macht ihn zum Aufklärer-, wie Glauben in Terror umschlagen kann.  Dabei geht es ihm in seinen Bibelbildern nicht so sehr um die Vergangenheit, sondern mehr um die Gefahren der eigenen Gegenwart. Die Gegner des Künstlers waren die Amtskirchen. Deshalb auch stellt Bruegel  Sakramente und Riten infrage und warnt vor der Verweltlichung der Religion zu starrer Orthodoxie. 

Bruegels Werke stehen unter dem Gesetz der Verkehrung, d.h., das Bedeutende kommt scheinbar unscheinbar daher. Bei allem existiert in seinen Werken eine silenische Ästhetik, die genauer erläutert wird. 

Im Katalogteil, der den neun Kapiteln folgt, werden alle Werke ausführlich beschrieben, bevor in einem wiederum ausführlichen Text auf Bruegels Zeichnungen eingegangen wird, die man im Anschluss bestaunen kann. Ein Katalog der Kupferstiche rundet dieses großartige Buch ab, das die Kunst eines eigensinnigen, mutigen Mannes vorstellt, der an seiner Sicht der Welt sein Leben lang festhielt.

Maximal empfehlenswert.

 Helga König

Überall im Fachhandel erhältlich.

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Pieter Bruegel. Das vollständige Werk

Rezension: Meisterinnen des Lichts- Boris Friedewald-Prestel

Man muss die Kamera so einsetzen, als würde man morgen erblinden. Ein visuelles Leben zu führen, ist ein ungeheures Unterfangen, im Grunde unerreichbar. Ich habe eine Ahnung davon erlangt, eine winzige Ahnung." (Dorothea Lange)

Boris Friedewald stellt in diesem fantastischen Bildband 55 namhafte Fotografinnen aus zwei Jahrhunderten vor. In seinem Vorwort schreibt der Autor in knappen Worten, worum es den einzelnen Fotografinnen geht und welche Sichtweise die Künstlerinnen im Hinblick auf das Fotografieren selbst umtreibt bzw. umgetrieben hat. Erzählen will das Buch von Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Frauen, die fotografiert haben oder fotografieren. Dabei erfährt man viel über die Lebenswege, die Blicke und die Bilder. Bei diesen Frauen handelt es sich um wahre Meisterinnen des Lichts.

Die 55 Namen hier jetzt im Vorfeld aufzulisten kann nicht Aufgabe eines Rezensenten sein und die jeweils eine Seite umfassenden Textporträts auf wenige Sätze zusammen zu kürzen ebenfalls nicht. Nicht alle Fotografinnen sind mir bekannt, doch Eve Arnold ist es beispielsweise. Diesbezüglich habe ich vor einiger Zeit ein Buch rezensiert und bin erstaunt wie exzellent das Porträt dieser Künstlerin gelungen ist, die im Alter von 99 Jahren 2012 verstarb und 750 000 Bilder hinterließ.

Von allen Künstlerinnen, die in diesem Buch vorgestellt werden, lernt man Fotos kennen. Diese werden jeweils kurz aber sehr gut erläutert. Zudem wartet die Autorin mit Sentenzen der Fotografinnen auf, die einen direkten Einblick in das Denken einzelner Damen, was ihr Metier anbelangt, möglich macht.

Höchst unterschiedliche Fotos warten auf den aufmerksamen Betrachter. Mein Blick verweilte beim ersten Bestaunen der Fotos zunächst bei jenen der Fotografin Julia Margaret Cameron, die u.a. die Geistesgrößen ihrer Zeit porträtierte. Drei Porträts von ihr werden vorgestellt, so auch von dem Astronomen John Herschel, den sie fast dramatisch in Szene setzte. Sehr beeindruckend.

Faszinierend auch die Bilder Trude Fleischmanns, die u.a. Albert Einstein und Oskar Kokoschka portätierte. Gezeigt werden aber im Buch andere Aufnahmen, nicht zuletzt ein Foto von einem befreundeten Paar aus Wien, umgeben von "einer Aura tiefer Innerlichkeit und Melancholie". Auch die Bilder von Herlinde Koelbel faszinieren. Der ein oder andere wird ihr Langzeitprojekt "Spuren der Macht kennen",

Dann gibt es da noch die in Teheran geborene Shirana Shahbazi. Ihre Arbeiten sind von ganz hohem künstlerischem Niveau. Beeindruckt hat mich eine Meditation über Licht und Dunkelheit, Schein und Sein, die an ein Stillleben und Memento- mori –Ästhetik anknüpft.

Ein Buch voller faszinierender Bilder, bestens beschrieben, daneben sehr gute Präsentationen der Künstlerinnen warten auf den Leser, dem ich ein Zitat der Fotografin Jessica Backhaus mit auf den Weg geben möchte: "Unsere Erfahrungen, unsere Erziehung und die Menschen in unserem Leben sind die Essenz dessen, was wir werden. Wir entwickeln und verändern uns, wir entfalten uns und hören hoffentlich nie auf, auf jede nur denkbare Weise zu leben und uns weiterzuentwickeln." (S.27).

Sehr empfehlenswert.

Helga König

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Meisterinnen des Lichts: Große Fotografinnen aus zwei Jahrhunderten

Rezension: Gerhard Richter- Abstraktion-Prestel

Dies ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung Gerhard Richter- Abstraktion, die vom 30. Juni bis 21. Oktober 2018 im Museum Barberini/Potsdam gezeigt wird. Neben den derzeit in Berlin präsentierten Werken enthält das Buch  Textbeiträge unterschiedlicher Autoren.

Der Katalog zur Ausstellung geht zurück auf ein öffentliches Symposium, das am 5.3.2018 im Museum Barberini stattfand. Abstraktion, so Ortrud Westheider, die Direktorin des Museums Barberini, ist ein roter Faden durch Richters Malerei. Bis heute malt er abstrakte Bilder, nicht zuletzt weil er in den 1970ern eine Serie begann, die den Titel "Abstrakte Bilder" trägt. An dieser arbeitet er noch immer. Dabei prägt allerdings das Verhältnis von Abstraktion und Realismus Richters gesamtes Werk. Wie man im Aufsatz "Durch die Kunstgeschichte. Abstraktion bei Gerhard Richter" von O. Westheider erfährt, handelt das Werk des Künstlers von Abstraktionen als Methode der Malerei und begründet sich damit in der Kunstgeschichte. 

Richter reflektiere die emanzipatorischen Ideen der Moderne und stelle sich kritisch dem Idealismus einer "Weltsprache“ Abstraktion gegenüber. Richter habe von Beginn an hervorgehoben, so liest man in einem weiteren Beitrag, dass Abstraktion und Wiedererkennbarkeit konkreter Motive in seinem Werk keine Gegensätze darstellen und einander keineswegs ausschließen. 

Auf all die Facetten der Abstraktion bei Richter hier näher einzugehen, die in den Textbeiträgen ausführlich erläutert werden, führt im Rahmen dieser Rezension leider zu weit. Wissenswertes erfährt man zudem über Richters Farbbilder der 1960er und 1970er Jahre wie auch über den Vorrang der Form bei diesem Künstler. 

Seine "Rakeltechnik" in seiner seit den 1980er Jahren entstandenen Werkreihe "Abstrakter Bilder" kommt eine besondere Bedeutung zu. Über dieses Verfahren erfährt man in einem der Textbeiträge mehr. 

Im Katalogteil ist zu jedem Thema zunächst ein kleiner Textbeitrag zu lesen. Ganz zu Anfang beispielsweise zum Thema "Struktur und Illusion". Hier erfährt man u.a. dass Richter um die Malerei von Bedeutungszuschreibungen zu entlasten,  in den 1990er Jahren auf Photographien zurückgriff. Zudem boten ihm strenge Kompositionen und Raster neutrale Motive, um den Blick auf Struktur und Illusion zu lenken. 

Indem Richter Ausschnitte malte und sie verfremdete, befreite er die Malerei vom Abbildcharakter. Neu war die dabei entstehende Form der Abstraktion. Spannend sind die Farbtafeln, die ebenfalls das Subjektive beim Malen ausschalten. 

Besonders beeindruckend fand ich die Werke aus einer Privatsammlung in der Schweiz,  nicht zuletzt der Farbenkompositionen wegen und bemerkenswert seine neuesten Abstraktionen, die Einblicke in seinen derzeitigen Farbkosmos schenken und davon zeugen, dass dieser  Kosmos alles andere als rückwärtsgewandt ist. 

Ganz zum Schluss hat man Gelegenheit sich in die chronologisch geordneten Daten des 1932 geborenen Malers einzulesen, dessen Werke einfach unglaublich beeindrucken, weil man  begreift, was wirklich große Kunst im Hier und Heute ist.  

 Maximal empfehlenswert 
 Helga König 

 Onlinebestellung bitte hier klicken: Prestel oder Amazon Gerhard Richter: Abstraktion

Rezension: Künstler in Weimars Kunstschule 1860-1919- Hans –Dieter Mück- Weimarer Verlagsgesellschaft

Dr. Hans-Dieter Mück, der Autor dieses Nachschlagwerkes ist seit 1989 als freiberuflicher Kurator im In-und Ausland tätig. Er ist Verfasser zahlreicher Monographien zur deutschen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart und zur europäischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. 

Im vorliegenden Buch werden 45 Lehrer der Weimarer Kunstschule aus den Jahren 1860-1919 und deren bekannteste Schüler anhand von Werkbiografien und repräsentative Farbabbildungen vorgestellt.  Diese Präsentation ist perfekt gelungen.

Das Werk beginnt mit einem Grußwort vom Prof. Dr. Winfried Speitkamp, dem Präsidenten der "Bauhaus-Universität Weimar", wird fortgesetzt mit einem Rückschau der Kulturpolitik von Großherzig Carl Alexanders Urgroßeltern, Großeltern und Eltern, reflektiert  dann u.a.  die Vorgeschichte der Großherzoglichen Kunstschule von 1834-1859, um sich schließlich mit der Gründungsphase und Eröffnung der Großherzoglichen Kunstschule zu befassen. 

Der Leser wird mit einer Fülle chronologisch geordneter biografischer Fakten, nicht selten sehr namhafter Schüler der Weimarer Kunstschule konfrontiert, unter diesen auch Arnold Böcklin, Hans Arp, Max Beckmann, Max Liebermann und Christian Rohlfs. 

Diese Dokumentation nach Quellen ist für alle, die an Künstlern der Weimarer Kunstschule interessiert sind, eine wahre Fundgrube. Interessant auch ist der Bezug zur Kulturpolitik des Weimarer Fürstenhauses von Anna Amalia bis Wilhelm Ernst. 

Empfehlenswert.

Helga König

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Künstler in Weimars Kunstschule 1860 - 1919: Im Kontext der Kulturpolitik des Weimarer Fürstenhauses von Anna Amalia bis Wilhelm Ernst 1756 - 1918. Eine Dokumentation nach Quellen.

Rezension: Hinter dem Pergament: Die Welt- Christoph Winterer- Hirmer

Herausgeber dieses bemerkenswerten Buches ist Christoph Winterer. Der Untertitel deutet bereits an, worum es in diesem Werk geht: Um den Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer nämlich und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance. 

Bei der vorliegenden Publikation handelt es sich um den Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, die vom 9. März bis zum 10. Juni 2018 im Frankfurter Dommuseum gezeigt wird.

Peter Ugelheimer war nicht nur ein Verleger, einer der ersten, die diesen Beruf überhaupt ausübten, sondern zudem Auftraggeber und Sammler von  auf Pergament gedruckten und sehr kostbar ausgestatteten Büchern, die mit Buchmalerei im Stil der Renaissance und Einbänden nach orientalischen Vorbildern verziert sind. 

Diese Besonderheiten zählen zu den schönsten in jener Zeit entstanden Kunstwerken und zu den gehüteten Schätzen von Bibliotheken in aller Welt. Wen wundert es da noch, dass Ugelheimer  schon zu seinen Lebzeiten als  kunstsinnige und umtriebige Persönlichkeit galt? Er war ein Kaufmann aus Frankfurt/Main, der in den 1470er Jahren Venedig zu seiner Wahlheimat machte. Dort gründete er mit anderen eingewanderten Pionieren der Druckkunst ein Konsortium und investierte sein Vermögen in neue Technologie und auch in neue Vertriebswege für das neue Produkt- das gedruckte Buch. 

Im Frankfurter Dommuseum werden erstmals Peter Ugelheimer und seine Bücher in einer monografischen Ausstellung vorgestellt. Dabei erfährt man im vorliegenden Werk seitens des Herausgebers biografisch Wissenswertes über den Verleger, Geschäftsmann und Bibliophilen Peter Ugelheimer und seine Frankfurter Patrizierfamilie. Sogar der Stammbaum ist doppelseitig abgebildet. Des Weiteren wird mit einem gelungenen Versuch einer kunsthistorischen Biografie Peter Ugelheimers aufgewartet, um schließlich eine Vielzahl unterschiedlicher wunderschöner Buchmalereien bewundern zu können. 

Über Nicolas Jenson, Uegelheimers Freund und Geschäftspartner wird man ebenso unterrichtet wie über das Handelsnetzwerk der venezianischen Compania und über diverse anderen Sachverhalte zum fokussierten Thema, so etwa die Renaissanceeinbände zu Ugelheimers Bücher und ihre islamischen Vorbilder. 

Alles in allem ein gelungenes Werk, das dem Leser die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance näher bringt

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Im Fachhandel erhältlich

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Hinter dem Pergament: Die Welt: Der Frankfurter Kaufmann Peter Ugelheimer und die Kunst der Buchmalerei im Venedig der Renaissance

50 zeitgenössische Künstler, die man kennen sollte- Prestel

In diesem Nachschlagwerk von Brad Finger und Christiane Weidemann sind jeweils zumindest zwei Seiten einem  der insgesamt 50 im Buch vorgestellten, zeitgenössischen Künstler, die man kennen sollte, gewidmet. 

Man lernt stets auf der linken Seite ein exemplarisches Werk des Künstlers kennen, der auf der rechten textlich dann vorgestellt wird. Ein Foto des Protagonisten ist auch immer vorhanden. Einigen Künstlern, wie etwa Gerhard Richter oder Anselm Reyle wurden sogar vier Seiten zugestanden. 

Im Glossar geht es um Fachbegriffe, die in der zeitgenössischen Kunst eine Rolle spielen. Gemeint ist damit die Kunst, die von einem Künstler hervorgebracht und dabei von anderen Zeitgenossen als bedeutend wahrgenommen wird. Zumeist ist damit die Gegenwartskunst angesprochen, allerdings ist im Kontext der Kunstgeschichte der Begriff der Moderne mit einer zwar noch nicht abgeschlossenen, aber schon historischen Epoche der Kunstgeschichte verbunden. Modern gilt hier nicht unbedingt als zeitgenössisch oder zeitgemäß. 

Wissen muss man, dass mit den Begriffen "Zeitgenössische Kunst", "Gegenwartskunst" und "Contempory Art" keine Aussage im Hinblick auf Konzept, künstlerischem Stil, Technik, Form oder hinsichtlich Zugehörigkeit zu einer künstlerischen Strömung, Bewegung bzw. Gruppe verbunden ist.

Vor jedem Künstlerportät gibt es einen aussagekräftigen Vorspann, der eine  erste Vorstellung vom jeweiligen Künstler vermittelt. So wird Neo Rauch,  zu dessen Kunst ich bereits zwei Bücher auf "Buch, Kultur und Lifestyle" rezensiert habe, als Meister der realistischen Details im Vorspann präsentiert, dessen Gemälde auf Bilder der Vergangenheit zurückgreifen, um die Angst des 21. Jahrhunderts zu thematisieren. Dabei inszeniert er seine Figuren wie ein exzentrischer Theaterdirektor ungewöhnlich und nicht selten verwirrend.

Nach einem solchen Vorspann folgt der erläuternde Text und unter dem jeweiligen Konterfei einige biografische Eckdaten zum fokussierten Künstler. 

Sich in die einzelnen Kurzportraits zu vertiefen, kann ich jedem nur raten, der sich einen Überblick über angesagte zeitgenössische Künstler verschaffen möchte. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

Im  Fachhandel erhältlich

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50 zeitgenössische Künstler, die man kennen sollte

Rezension: The Book of Flowers, Pierre-Joseph Redouté, Taschen

Der Autor dieses traumhaften Bildbandes mit wunderschönen Blumenbildern des Künstlers Pierre Joseph Redouté ist Prof. Dr. H. Walter Lack. Er lehrt an der Freien Universität Berlin und war Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem. Er gilt als einer der herausragenden Experten der Geschichte der Botanik. 

Bevor man die Werke des Künstlers bewundern kann, hat man Gelegenheit, Wissenswertes über Pierre-Joseph Redouté, den "Raffael der Blumen" zu erfahren. Dieser Einführungstext ist in englischer, deutscher und französischer Sprache abgedruckt worden. Hier erfährt man zunächst, dass Paris einst das überragende Zentrum botanischer Forschung war, fortdauernd angereichert durch lebende und getrocknete Pflanzen aus aller Welt, speziell natürlich von den französischen Besitzungen in Übersee.

Für Pflanzenillustratoren war dies natürlich das Paradies. Im Gegensatz zu seinen Kollegen war Pierre-Joseph Redouté schon damals überaus populär und selbst außerhalb des Kreises von Spezialisten bestens bekannt und hochgeschätzt. Die Gründe dafür sind u.a. seine über 2000 gemalten Pflanzendarstellungen von bemerkenswerter Naturtreue und Präzision, die er hinterlassen hat und die unmittelbar nach seinem Ableben in aufwendigen Prachtbänden veröffentlicht wurden. 

Der Künstler hatte sich auf die Darstellung lebender Pflanzen spezialisiert, die man in den Gärten und Baumschulen um Paris kultivierte. Er hatte sehr wohlhabende, einflussreiche Auftraggeber, was ihn unbeschwerter arbeiten ließ. Er soll ein feines Gespür für marktfähige Projekte gehabt haben und war um eine umfassende Darstellung von beliebten Pflanzen wie Lilien und Rosen bemüht. 

Geboren am 10. Juli 1759 in den Ardennen ging er nach Lehr- und Wanderjahren 1782 nach Paris und arbeitete zunächst als Theater- und Innendekorateur. Kontakte mit van Spaendonck machen ihn mit neuen Maltechniken vertraut und eröffnen ihm die Welt der Collection des Vélins. 

Man wird über Redoutés Leben und Schaffen in der Folge in Kenntnis gesetzt und erfährt, dass der vorliegende Band vereinigte Reproduktionen von Drucken enthält, die nach Wasserfarbenmalereien von Redouté hergestellt wurden. Sie ermöglichen indirekt einen Blick in eine längst untergegangene Pracht der Gewächshäuser und Gärten in und um Paris, an denen sich im ersten Drittel des Jahrhunderts die Elite Frankreichs erfreuen konnte. 

Zunächst werden dann Werke vorgestellt, die Lilien zeigen. Diese Blumen begleiteten den Künstler durch sein ganzes Leben. Es macht sehr viel Freude, die Werke zu bestaunen, die mich, speziell wenn es um sehr filigrane Lilien geht, an Aquarelle von Dürer erinnern. Wundervoll  sind die Strelitzien und die blaue japanische Schwertlilie, die ich hier erstmals sehe. Maiglöckchen aber auch Herbstzeitlose hat der Künstler verewigt und viele andere Gewächse mehr. 

Rosendarstellungen folgen im Anschluss. Sein Hauptwerk über Rosen trägt den Titel "Les Roses". Redouté muss Rosen sehr geliebt haben, denn er hat ihnen Leben eingehaucht und sie unvergänglich werden lassen. Es sind so viele unterschiedliche Arten, die er zu Papier gebracht hat, fast so als wollte er das weltliche Rosenparadies für die Ewigkeit festhalten. 

Dann folgt noch eine Auswahl besonders schöner Blumen, aber auch Früchte, die er zwischen 1827-1833 gemalt hat. Bei jedem der Bilder kommt man als Blumen- und Gartenliebhaber natürlich ins Schwärmen.Ganz zauberhaft  sind sein Himbeerzweig und immer wieder seine Rosen. 

Dies ist ein fantastisches Buch, das selbst an unwirtlichen Orten, wo keine einzige Pflanze wächst, den Besitzer dieses Werkes dem Paradies näher bringt und gewiss alles um ihn herum vergessen lässt. 

Freude pur! 

Maximal empfehlenswert 

Helga König

Im Fachhandel erhältlich

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Redouté. The Book of Flowers (Fp)

Rezension: Thomas Gainsborough. Die moderne Landschaft- Hirmer

Dies ist der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung "Thomas Gainsborough. Die moderne Landschaft", die vom 2. März bis zum 27. Mai 2018 in der Hamburger Kunsthalle gezeigt wird. 

Der große britische Maler des 18. Jahrhundert war einer der Gründer einer international bedeutenden englischen Schule und einer der größten europäischen Koloristen seiner Epoche. Die Landschaftsmalerei  allerdings lag dem Künstler speziell am Herzen und war ihm ein weitaus persönlicheres Anliegen als die Porträtmalerei, für die er berühmt war. Dabei waren seine Landschaften, wie Prof. Dr. Vogtherr, der Direktor der Hamburger Kunsthalle, schreibt, für Gainsborough ein Ort emotionaler Selbstvergewisserung, eine Arena für technische und konzeptionelle Experimente, aber auch ein Medium für die Verarbeitung des massiven Wandels, dem England zu diesem Zeitpunkt unterlag. 

Im späten 18. Jahrhundert entwickelte sich die europäische Landschaftsmalerei immer intensiver zu einem zentralen Schauplatz der künstlerischen Entwicklung.  Bemerkenswert ist  dabei, dass die Hamburger Kunsthalle  viele der Hauptwerke aus dieser Periode besitzt, wobei die derzeitige Ausstellung einen temporären englischen Akzent hinzufügt. 

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts betrachtet man die Malerei des 18. Jahrhunderts immer mehr in ihrer Radikalität und Modernität. Christoph Martin Vogtherr bindet zu Beginn mit seinem Aufsatz "Thomas Gainsborough –Die moderne Landschaft" den Künstler in seine Zeit und die internationale künstlerische Situation ein. Im Anschluss daran werden in drei  Kapiteln und den dort  zu lesenden sieben Essays unterschiedlicher Autoren Gainsboroughs Zugriff auf die Realität in seinen Landschaften, seine Darstellung des sozialen Wandels in England sowie seine technischen Innovationen untersucht. Dabei beginnt jedes Kapitel mit einem Einleitungstext. Diesem folgen dann Abbildungen der entsprechenden Exponate.  Die Essays von Experten (m/w) vertiefen die Aspekte und präsentieren die jüngsten Forschungsergebnisse. Seinen Abschluss findet das Buch in einem Aufsatz zu Gainsboroughs Position an der Royal Academy. 

Der Katalog fasst britische und deutsche Sichtweisen auf den Künstler unter dem Aspekt der Modernität und des Wandels zusammen.

Sich in Thomas Gainsboroughs Bilderwelt zu vertiefen, ist überaus spannend, speziell wenn man sich mittels der Aufsätze ein zweckdienliches Hintergrundwissen angeeignet hat. 

Sehr empfehlenswert. 
Helga König 

Im Fachhandel erhältlich Onlinebestellung: Hirmer oder AmazonThomas Gainsborough: Die moderne Landschaft